Sucht ist nicht das eigenltiche Problem, sondern oft ein Versuch, mit innerer Leere, Überforderung oder unerträglicher
Spannung umzugehen. Sie entsteht dort, wo Sinn, Halt oder Orientierung verloren gegangen sind.
In der therapeutischen Begleitung geht es darum, diese Zusammenhängeverstehbar zu machen, persönliche
Verantwortung zu erkennen und wiederzugewinnen und neue, tragfähige Haltungen zu entwickeln.
Im Zentrum steht nicht allein der Verzicht, sondern die Frage, wofür es sich lohnt, nüchtern und präsent zu leben.
Sinn kann dabei zu einer tragenden Kraft werden, die Abstinenz stabilisiert und Rückfällen vorbeugt.