Sucht & Abhängigkeit

Abhängigkeitserkrankungen können sowohl stoffgebunden (z. B. Alkohol) als auch nicht-stoffgebunden (z. B. Internet, Smartphone) auftreten. Häufig stehen sie in engem Zusammenhang mit innerer Leere, Stress oder ungelösten Konflikten.

 

Sucht und Abhängigkeit verstehen

Sucht dient oft der kurzfristigen Entlastung, führt langfristig jedoch zu Kontrollverlust und Einschränkung der eigenen Freiheit. Der Umgang damit ist häufig von Scham und Ambivalenz geprägt.

 

Sucht ist nicht das eigentliche Problem, sondern oft ein Versuch, mit innere Leere, Überforderung oder unerträglicher Spannung umzugehen. Sie entsteht dort, wo Sinn, Halt oder Orientierung verloren gegangen sind.

 

Wann psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll ist

Wenn Konsum oder Verhalten zunehmend außer Kontrolle gerät oder als belastend erlebt wird, kann Therapie helfen, Hintergründe zu verstehen und alternative Wege im Umgang mit Belastungen zu entwickeln.

 

Mein therapeutischer Zugang

In der therapeutischen Begleitung geht es darum, diese Zusammenhänge verstehbar zu machen, persönliche Verantwortung zu erkennen und wiederzugewinnen und neue, tragfähige Haltungen zu entwickeln.

 

Im Zentrum steht nicht allein der Verzicht, sondern die Frage, WOFÜR es sich lohnt, nüchtern und präsent zu leben.

 

Sinn kann dabei zu einer tragenden Kraft werden, die Abstinenz stabilisiert und Rückfällen vorbeugt.

 

Verwandte Themen

Zur Startseite Zur Startseite